Die Studie

DIE STUDIE

In meiner experimentellen Studie (E. Hussein, 2005, unveröffentlicht) zur die osteopathischen Intervention beim Schlaf-Apnoe-Syndrom (SAS), konnte ich bestätigen, dass die Sauerstoffsättigung in der Nacht  nur bei einer korrekten Haltung von Schädel und Halswirbelsäule erreicht werden kann.

Bei SAS handelt es sich nach meinen Erkenntnissen um eine somatovegetative Dystonie. Bei allen Probanden der Studie war das occipitoatlantiale Gleichgewicht stark beeinträchtigt weil die oberen Halswirbel in Dysbalance bzw. in funktioneller Dysfunktion geraten waren. Als Folge dieser Fehlstellung sind die austretenden kranialen vegetativen Nerven IX und X in einer Dauerdysbalance und funktionell beeinträchtigt. Als Folge treten u.a. lautes Schnarchen und andere nächtliche Atemstörungen auf.

Es treten weitere vegetative Störungen als Folge von SAS auf, wie z.B. Herzrhythmusstörungen, wobei Symptome wie SAS eine Folge der dauernden Fehlstellung zwischen Schädel und Halswirbel ist. In der Behandlung von SAS Patienten selbst ging es um die Wiederherstellung der funktionellen somatischen Relationen der gesamten Wirbelsäule insbesondere des cranio cervicalen Übergangs. Dies behebt erfolgreich die vegetativen Störungen.

Die Anatomie des Menschen

Die ungestörte Lagebeziehung von Knochen, Gelenken, Nerven, wie die Anatomie sie beschreibt, ist Voraussetzung für alle normalen physiologischen Funktionen eines Organismus. Entsprechend können Störungen (Fehlstellungen) zu einer schweren vegetativen Dysfunktion führen. Wiederhergestellt wird korrekte Lagebeziehung z.B. beim Schlafen.
Die funktionelle Anatomie der Wirbelsäule sieht bei einfachem Liegen anders aus als beim Schlafen. Beim Liegen wird die Körperhaltung willkürlich kontrolliert und angepasst. Beim Schlafen hingegen sollte diese Kontrolle entfallen, damit die nächtliche Entspannung eintritt.

Wenn man auf dem Rücken liegt, kann man aus anatomischen Gründen nicht entspannt schlafen. Auch Schlafen auf dem Bauch bedeutet eine starke Belastung der Wirbelsäule. – Die Anatomie zwingt uns also die Seitenlage als einzige entspannende Schlafstellung einzunehmen.

Die anatomischen Strukturen dieser Halswirbelsäule und deren Verbindung zum Schädel sind durch die falsche Lage gestaucht. Die Knochenstrukturen sind kaum ersichtlich.

Die Halswirbelsäule derselben Person bei Verwendung von hotepi®. Bandscheiben und Kleinwirbelgelenke sind deutlich erkennbar.

Schnarchen und Atemaussetzer

Meine eigene Studie (E. Hussein, 2005) über lautes Schnarchen und Atemaussetzer, Schlaf Apnoe Syndrom (SAS) genannt, hat bestätigt, dass dieses Phänomen keine Krankheit im engeren Sinne, sondern eine funktionelle, vegetative Störungen in der Rachenregion ist.

Die vegetative Innervation der Rachenregion sowie der gesamten Atemwege läuft über die Hirnnerven, die aus der Schädelbasis-Region austreten. Die Hirnnerven werden durch die Haltung der Halswirbelsäule direkt und un-mittelbar beeinflusst und bei Fehlstellung (wie sie z.B.bei SAS zugrundeliegt) gestört.

Um dieses medizinisch-gesellschaftlich weit verbreitetes Problem zu lösen, ist unbedingt darauf zu achten, dass die Haltung der Halswirbelsäule im Schlaf korrekt ist. Die Haltung der Wirbelsäule ist sozusagen der Behandlungsschlüssel dieser funktionellen Störung.

Die untenstehend abgebildeten Diagramme zeigen graphisch einen Teil der statistischen Auswertung der Studien.
Meine Studie verwendete osteopathische Behandlungen zur Wiederherstellung der korrekten Position von Schädel und Halswirbel und erreichte die Beibehaltung der korrekten Haltung der Probanden durch das hotepi® Schlafkonzept.

Subjektive Schlafqualität
Veränderung des Pittsburgh Index der subjektiven Schlafqualität. Der Mittelwert 2 – 7 reflektiert die Intensität der Störung. Die Störung ist nach der Behandlung deutlich vermindert.

Schlafqualität in der Fremdbeurteilung
Veränderung des Pittsburgh Index in der Fremdbeurteilung der Schlafqualität. Auch hier ist die Schlafqualität deutlich verbessert und die Störungen sind vermindert.

Behandlung
Veränderung der Minimalsättigung vor und nach osteopathischer Behandlung (Experimentalgruppe) und einer Vergleichsgruppe (Kontrollgruppe), welche mit dem Beatmungsgerät CPAP kontinuierlich behandelt worden ist. Minimal Sättigung: Die minimale transkutan gemessene Sauerstoffsättigung während aller Atempausen in der Nacht. Die Minimalsättigung hat sich bei beiden Gruppen, und insbesondere nach osteopathischer Behandlung allein verbessert.

Behandlung
Veränderung der Differenz zwischen Grundsättigung und Minimalsättigung. Die Differenz Grundsättigung – Minimalsättigung
hat sich bei beiden Gruppen verändert bzw. verkleinert, was für beide Gruppen eine deutliche Besserung bedeutet. Sie wurde bei der Experimentalgruppe allein durch osteopathische Behandlung und ohne CPAP erreicht.

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